Traffic erhöhen mit kleinem Budget – Die 6 besten Strategien

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Sie haben ein tolles Produkt. Sie haben die relevanten Keywords recherchiert. Sie haben Zeit und Geld in eine Website investiert und diese für Suchmaschinen optimiert. Trotzdem kommen die Besucher nicht. Und ohne Marketing-Maßnahmen werden Sie lange warten müssen. Wie wirbt man am effektivsten im Internet? Welche online Marketing Maßnahmen sind Geld und Aufwand wirklich wert? Wie kann man mit kleinem Budget dauerhaft Traffic generieren?

Online-Marketing-Methoden

Bei der Vielzahl von online-Marketing-Methoden ist es schwierig diejenigen herauszufinden, die sowohl kostengünstig wie effektiv neue Leser und Kunden bringen

Online-Marketing Tipps für Start-ups und Firmen mit niedrigem Budget

Wir entwickeln Inhalte und Content Marketing Strategien für kleinere Firmen oder Startups, die keine fünf- oder sechsstelligen Budgets für online Marketing aufwenden können oder wollen. Deswegen konnten wir mit zunehmender Erfahrung die Methoden selektieren, die auch bei geringem Budget dauerhaft mehr Traffic generieren.

Online Marketing für den Healthcare-Bereich

Ich gehe dabei speziell auf den Gesundheitsbereich ein. In der Healthcare-Branche sind die Entfaltungsmöglichkeiten des Marketers durch gesetzliche Vorgaben eingeschränkt. Deswegen können manche im online Marketing üblichen Methoden im Healthcare-Bereich nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt werden. Ich werde in diesem Artikel nur auf Methoden eingehen, die bei der Werbung für Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und OTC- Arzneimittel unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen möglich sind. (Für RX würde einiges auch funktionieren, nur ist die Konversion zum Produkt hier viel schwieriger.)
Wichtig beim Content-Marketing ist immer der Mehrwert für Ihre Zielgruppe (Nutzer/Kunde/Leser/Konsument…) und:

Mehrwert bedeutet: der Content ist für Ihre Zielgruppe
interessant, bedeutsam, neu, nützlich und wertvoll.

1. Traffic erhöhen mit Blog

Ein Blog erhöht den Traffic, sollte aber auch gelesen werden.

Ob ein Blogartikel nur Ihren Traffic erhöht oder auch Ihren Umsatz, hängt davon ab, wie gut er auf Konversion optimiert ist.

Angenommen Sie haben eine Website online gestellt – nach den üblichen Kriterien von SEO, Usability, responsive Design usw. – und mit genügend Content zu ihrem Produkt gefüllt. Natürlich haben Sie dazu eine Keyword-Recherche durchgeführt und darauf aufbauend eine Content-Strategie erstellt. Auf Ihrer Website stehen also die Inhalte, die grundlegend sind und sich wenig ändern – nennen wir das den „Core-Bereich“ ihrer Internetseite.

Jetzt sollten Sie auf jeden Fall noch einen Content-Bereich einrichten, der in regelmäßigen, kurzen Abständen aktualisiert und ergänzt wird. Hier veröffentlichen Sie zusätzliche, aktuelle, weiterführende Texte oder Spezial- und Nischeninformationen. Sie können diesen Bereich „Blog“, „Aktuelles“, „News“ oder wie auch immer nennen. Er sollte aber folgende Bedingungen und Aufgaben erfüllen:

 

  • mit qualitativ fundierten, umfangreichen Texten
  • regelmäßige Aktualisierung
  • die Texte sollten ihre Keywords abdecken (auch long-tail und sekundäre Keywords)
  • die Artikel müssen gut verlinkt sein zu den umsatzrelevanten Seiten im Core-Bereich (zum Beispiel Shop, Produktseiten, nicht in Gegenrichtung!)
  • sinnvoll kategorisiert und für Besucher wie Suchmaschinen leicht zugänglich
  • Ein regelmäßig aktualisierter und qualitativ hochwertiger Blog ist von allen hier vorgestellten Maßnahmen vielleicht die aufwändigste Methode. Allerdings ist es auch die Content–Marketing-Maßnahme, die am langfristigsten wirkt, die das Ranking der gesamten
  • Site in Suchmaschinen verbessert und ohne die alle weiteren, hier besprochenen Maßnahmen weniger Erfolg haben werden.

Der Blog-Teil kann irgendwann den Core-Bereich ihre Website im Umfang übersteigen und einen signifikanten Anteil des Traffics anziehen. Dazu muss der Blog natürlich kontinuierlich gepflegt, d.h. mit frischem Material bestückt werden. Wie oft? Je öfter, desto besser?

 

Wie oft sollte man einen Blog aktualisieren?

Irgendwo im Netz habe ich eine Untersuchung gelesen, nach der man mit einer Blog-Frequenz von fünfmal wöchentlich den Traffic um 18 % steigern kann. Wenn Sie nicht gerade Spiegel online Konkurrenz machen wollen, halte ich das für unrealistisch. Man sollte nicht aktualisieren, nur um der Frequenz Willen. Die Häufigkeit, mit der Sie Neues bringen können, hängt natürlich davon ab, wieviel Zeit Sie investieren wollen, aber auch, wie viel Ihr Thema hergibt, ohne dass die Qualität leidet.

Nur wertvoller Content ist wirksamer Content!

Also nicht überstrapazieren, aber auch nicht zu selten Neues bringen. Alle sechs Monate ein Blogartikel, ist definitiv zu wenig! Es ist ja auch nicht schwer, denn im Gegensatz zu manch anderen Branchen, werden Sie im Gesundheitsbereich meist recht einfach interessante und nützliche Themen für ihre Zielgruppe (und Ihr Produkt) finden.

Wie lang sollen Blog-Artikel sein?

Das hängt davon ab, ob die Texte hauptsächlich dazu dienen, die Zugriffe zu erhöhen (also Suchmaschinen-Traffic oder Social Shares zu generieren). In diesem Fall gilt: Je länger der Text, desto besser (laut einer Studie erreichen Texte mit 3.000-10.000 Wörtern die größte Reichweite). Möchten Sie aber, dass ihre Besucher die Texte tatsächlich lesen, halte ich kurze bis mittellange Texte für optimal, also nicht mehr als 3.000 Wörter. (Dieser Text hat ca. 3.200 Wörter und ich finde ihn schon fast zu lang.)

Kein Blog möglich oder gewünscht?

Manche Firmen wollen aus rechtlichen oder firmeninternen Gründen keinen Blog auf ihrer eigenen Website haben. In solchen Fällen kann man das natürlich auch getrennt, unter eigener URL betreiben und den Blog dann mit der eigenen Website verlinken. Die Integration ziehe ich in der Regel aber vor, schon weil man sonst zwei URLs bewerben muss.

 

2. Traffic generieren mit Newsletter

Wie generiere ich wirksam E-Mail-Adressen?

Beim Generieren von Adressen für den Newsletter sollte man sich auf legale Methoden beschränken.

Um Besucher zu reaktivieren, Ihre Seite erneut zu besuchen, ist ein E-Mail Verteiler unverzichtbar. Er sollte deswegen schon möglichst früh eingerichtet werden, auch wenn anfangs (bei wenig Traffic) das Generieren von E-Mail-Adressen sehr schleppend geht. Trotzdem sollten Sie von Anfang an versuchen, dass sich Ihre Besucher in Ihren E-Mail-Verteiler eintragen.

Vorteile von E-Mail-Newslettern

  • Sie bauen einen Stamm von Lesern auf, die aktiv an ihrem Thema/Produkt interessiert sind.
  • Sie können diese regelmäßig mit den Inhalten ihrer Website/Blog beliefern.
  • Sie zeigen Expertise.
  • Sie bauen sukzessiv Vertrauen und Kaufbereitschaft auf.

E-Mail-Marketing kann – richtig gemacht – hochgradig erfolgreich sein und, da es relativ günstig ist, ein erhebliches ROI bieten. Anders als in sozialen Netzwerken, wo Facebook und Co. immer weiter die organische Reichweite kürzen bzw. sich bezahlen lassen, bestimmen Sie beim E-Mail-Marketing selbst, wer, wie oft Ihre Nachrichten bekommt und Ihre Kosten sind unabhängig von der Reichweite.

Tipps für erfolgreiche Newsletter

  • Positionieren Sie das Anmeldeformular auffällig auf jeder Seite Ihrer Website, aber nerven Sie die Besucher nicht mit Pop-ups, sondern bieten Sie lieber Anreize (s. Punkt 6).
  • Achten Sie auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Werbung und Mehrwert.
  • Die Betreffzeile ist wichtig für die Öffnungsrate Ihres Newsletters. Sie sollte einen Anreiz zum Öffnen liefern, aber nicht zu reißerisch formuliert sein.
  • Die Inhalte der Mails sollten kurz, einfach und leicht zu lesen sein. Gerade so lang, dass beim Leser Interesse geweckt wird. Dann leiten Sie mit einem „Weiterlesen“-Link zum ausführlichen Artikel auf Ihrer Homepage.
  • Überprüfen Sie nach jedem Versand die Öffnungs- und die Abmelderate. Ist die Abmelderate zu hoch, ist der Newsletter zu uninteressant (oder zu werbelastig oder zu häufig).

Meistens werden Sie für verschiedene Zielgruppen (wie Endkunden und Fachkreise) oder Influenzer (wie Fach- und Laien-Journalisten) eigene E-Mail-Verteiler brauchen.

 

3. Videos bringen über Youtube Traffic

Marketing mit Videos ist sehr effektiv

Videos können aus mehreren Gründen viel Traffic generieren, aber Sie haben noch weitere Vorteile

Sie werden sich jetzt vielleicht wundern, warum ich das Thema Videos in einem Artikel über kostengünstige online Werbemaßnahmen bringe. Das liegt ganz einfach daran, dass Videos im Netz sehr effektiv sind und mit YouTube, Facebook und vor allem im Mobile Netz große Verbreitung finden. Vor allem die jüngere Zielgruppe liest nicht mehr gern, sondern schaut sich lieber Videoclips an. Deswegen ist das Geld für ein gutes online-Video auch gut angelegt.

Das Video ist die Content-Art, die mit am meisten Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Natürlich sind professionell wirkende Videos aufwändig zu produzieren und erfordern mindestens vierstellige Beträge. (Ein professionell produziertes Video bekommen Sie bei uns ab 2-3000 €, Zeichentrickvideos ab etwa 5000 €.)

Doch Sie können durchaus auch mit kleinerem Budget effektive Internetvideos erstellen. Dafür reicht eine günstige Videokamera (anfangs vielleicht schon eine Webcam oder das Smartphone), eine Person mit angenehmer Stimme (zum Vertonen), eventuell noch eine Beleuchtungsquelle und eine günstige Bearbeitungssoftware. Wenn das Video gut gemacht ist, wird es wirken. Gerade im Netz kann etwas, was nicht ganz so professionell erscheint, vielleicht sogar echter und authentischer wirken. Sie denken jetzt vielleicht an die Radiowerbung von Seitenbacher Müsli. Aber so etwas funktioniert auch, wenn man es mit Mehrwert und weniger nervig macht.

Hinweise für erfolgreiche Internet-Videos

  • Wie immer bei Content Marketing ist die Basis ein aussagekräftiges, inhaltlich wertvolles Video, das dem User einen Mehrwert bietet.
  • Normalerweise sollte das Video nicht länger als 1-3 min sein. Wenn Sie mehr Material haben, teilen Sie es besser auf mehrere Videos auf.
  • Stellen Sie das Video sowohl auf die eigene Website, wie auch auf YouTube und andere Social Media Seiten.
  • Achten Sie auf aussagekräftigen Titel, interessantes Vorschaubild und gute Beschreibung (Keywords).
  • Bauen Sie möglichst ein Call-to-Action am Schluss des Videos und in der Beschreibung des Videos ein.

 

4. Social-Media als Traffic-Quelle?

Wie sieht eine gute Sozial-Media Strategie aus?

Spam gehört definitiv nicht in die Social-Media-Kanäle

Recht einfach lassen sich auf Facebook und Google+ Profile und Unternehmensseiten erstellen (wenn Sie im B2B aktiv sind, auch LikedIn und XING), die man mit der eigenen Homepage in beide Richtungen verlinken sollte. Diese können Sie mit verhältnismäßig geringem Aufwand pflegen. So können sie nach einiger Zeit wichtige Traffic-Quellen werden und sind natürlich auch für die SEO nützlich. Man sollte diese Seiten also schon frühzeitig anlegen und regelmäßig pflegen, darf aber nicht schon nach kurzer Zeit dramatische Effekte erwarten.

Tipp: Google+ wird immer wieder tot geredet. Trotzdem halte ich es für sinnvoll, auch diese Plattformen zu bedienen. Die Vorteile von Google+ erklärt zum Beispiel Andreas Graap.

  • Langsam wird es langweilig, aber auch hier natürlich immer auf den Mehrwert für die Leser achten.
  • Die Frequenz von Postings kann höher sein als die Ihres Blogs, denn sie können auch kurze Beiträge oder Bilder und ab und zu auch geeignete Links zu anderen Seiten posten. Es muss nur zu Thema und Zielgruppe passen.
  • Es gibt zu den verschiedensten Themen Google+-, XING- und Facebook-Gruppen, an denen Sie teilnehmen und sich an Diskussionen beteiligen oder eigene Beiträge posten können (aber spamen Sie nicht, sondern bieten Sie Mehrwert und Hilfe). CAVE: reine Werbegruppen, bringen nichts!

Und noch ein CAVE: Legen Sie Ihren Fokus anfangs nicht auf Facebook, Google+, Twitter und Co. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Homepage und Ihren Blog und bemühen Sie sich hierfür mehr Leser zu gewinnen, sprich mehr Traffic zu generieren. Denn denken Sie daran:

Viele Follower sind die Folge einer großen Leserschaft, nicht die Ursache!

Das gilt zumindest zu Beginn, später können die Social Media einen positiven Rückkopplungseffekt erzeugen, aber da sind Sie schon über den Berg.

 

5. Netzwerk aufbauen – Influencer Marketing

„Gehe dahin, wo dein Kunde ist“

Diese Marketing-Weisheit gilt auch im Internet. Sie sollten frühzeitig herausfinden, wo genau sich ihre Zielgruppe aufhält und wer dort die Wortführer sind. Diese können Sie als Multiplikatoren oder Influenzer nutzen.

Netzwerke aufbauen mit Influencer-Marketing

Mit den von mir beschriebenen Methoden können Sie effektive sozale Netzwerke im Internet aufbauen.

Wie finde ich geeignete Partnerseiten und Unfluencer?

Relevante Webseiten und Influenzer recherchieren Sie mit Suchmaschinen (Google-Alerts nicht vergessen!), mit SEO-Tools, über Web-Verzeichnisse, in YouTube und Social-Media-Seiten und über zahlreiche andere Quellen. Vergessen Sie aber auch Bücher, Zeitschriften und Broschüren nicht.

Besonders interessant für Sie sind themenrelevante Blogs, Portale, Foren, News-Seiten, Tipps- und Frageseiten, also all die Seiten, auf denen Ihre Zielgruppe Fragen stellt und Kommentare abgeben kann.

 

Wie können Sie themen -oder zielgruppenrelevante Seiten nutzen?

  • Anbieten von Gastartikeln auf der Fremdseite
  • Anbieten von Themen, zum Beispiel Produkttests (nicht bei Arzneimitteln)
  • Einladen von Influenzern zu Gastbeiträgen/Interviews auf Ihrer Seite
  • Kommentieren und Ergänzen von Artikeln
  • Anstoßen von Diskussionen
  • Beantwortung von Leserfragen
  • je nach Thema fällt einem auch noch mehr ein

Aber bitte nicht mit Spam!

Beachten Sie dabei, dass Sie auf der fremden Internetseite immer nur zum jeweiligen Thema passende, qualitativ hochwertige Inhalte anbieten sollten (Mehrwert!) Auf keinen Fall dürfen Sie plumpe Werbung oder Linkspamming betreiben. (Also keinesfalls immer den gleichen Text mit Ihrem Link posten!) Auf Ihre eigene Seite sollten Sie nur dann verlinken, wenn das auf der fremden Seite gewünscht ist, bzw. wenn Sie einen triftigen Grund haben (außer der Werbung für ihre Seite). In diesem Fall verlinken Sie möglichst direkt auf die passende Unterseite Ihres Auftritts, nicht einfach auf die Homepage.

Optimal ist es, wenn Sie möglichst alle relevanten Seiten, Blogs, Foren und die Google-Alerts zu den eigenen Themen regelmäßig im Auge zu behalten, sodass Sie zeitnah und effektiv reagieren können.

Guter Content ist selten und gefragt!

Bestimmte Zielgruppen, wie Ärzte, Apotheker, private Blogger, Produkttester, Ratgeber-Seiten Selbsthilfegruppen oder Vereine sind meist an gutem, kostenlosen Content für die den eigenen Internetauftritt interessiert. Besonders wenn Sie etwas Hochwertiges anbieten können, das nicht rein werblich ist, bzw. bei dem der Content überwiegt und von der Werbung klar getrennt ist. Das können beispielsweise Hintergrundinformationen, Warenproben (nicht Arzneimittel), kostenlos verwendbares Bildmaterial, Infomaterial oder Infografiken, fachliche Unterstützung oder Ähnliches sein.

Influenzer auf Ihrer eigenen Seite

Sie können auch fremden Experten auf ihrer Seite ein Forum geben, indem Sie sie zum Beispiel zum Interview oder zu einem Gastartikel einladen. Das muss nicht unbedingt Ihr eigenes Produkt zum Thema haben, aber es sollte natürlich ein Thema sein, das ihre Zielgruppe interessiert und das einem gewissen Produktbezug besitzt. So verstärken Sie die Autorität und die Seriosität ihres Internetauftritts und als praktischer Nebeneffekt wird dieser Experte wahrscheinlich seinerseits einen Link auf Ihre Seite setzen.

Tipp:
Besonders wirkungsvoll sind kontroverse Themen. Provokation erzeugt Aufmerksamkeit, Diskussionen ziehen Leute magisch an. Firmenpolitisch ist das natürlich nicht immer erwünscht.

Influencer individuell kontaktieren

Die für Sie interessanten Website-Betreiber und Influenzer dürfen Sie natürlich nicht per Rundmail anschreiben. Es ist zwar aufwändig, aber nur individuelle, persönliche Anschreiben sind sinnvoll. Nur mit Kreativität und Fleiß werden Sie Chancen auf Erfolg haben.

Gute Tipps für solche Anschreiben finden Sie auch bei Andreas Graap: Linkerati Outreach

Nicht nur die Anzahl der Follower ist entscheidend

Lassen Sie sich bei dieser Methode nicht dazu verleiten, nur auf die Anzahl der „Follower“ eines Influencers zu achten. Je größer die Zielgruppe, desto weiter gestreut wird sie sein und desto weniger Einfluss hat der Influenzer wohl auf sie. Manchmal können dagegen Personen mit weniger Fans/Followern, die aber voll in ihrer Zielgruppe liegen, nützlicher für Sie sein.

Win-win-Situationen schaffen…

Eine weitere Möglichkeit ist die Kooperation mit Firmen bzw. Webseiten, die eine ähnliche Zielgruppe ansprechen wie Sie, aber nicht direkt mit Ihnen konkurrieren. Wenn Sie zum Beispiel ein Ginkgopräparat verkaufen, könnten Sie mit einer Website für Gehirnjogging kooperieren, d.h. Content und Werbung austauschen. Dadurch profitieren beide Seiten.

Foren-Marketing lohnt das noch?

foren-marketing

Foren sind wichtig. Im Gesundheitsbereich stellen viele ihre Gesundheitsfragen zuerst in den Foren der großen Gesundheits- und News-Portale.

Foren mögen manche für veraltet halten und sie erscheinen aus SEO-Sicht nicht mehr so bedeutsam. Aber auch hier sollte man die SEO-Brille abnehmen und das Ganze aus Sicht der Kunden sehen. Gerade im Gesundheitsbereich landen viele User mit ihren Gesundheitsfragen zuerst in den Foren der großen Gesundheits- und News-Portale oder auf Frage-Antwort-Seiten. Sie sollten also die für ihr Thema relevanten Seiten monitoren und bei Bedarf reagieren. Je nach Thema mag Foren-Marketing etwas zeitaufwendig sein, aber dafür ist es sehr nachhaltig. Die Posts in Foren werden quasi niemals gelöscht und sind über Suchmaschinen oder die Foren-interne Suchfunktion leicht auffindbar.

 

Alles in allem ist der Punkt “Netzwerk aufbauen“ sehr lohnenswert. Sie erhöhen nicht nur Ihre Reichweite, generieren vielleicht auch ein paar Backlinks, vor allem aber lernen Sie dabei sehr viel über Ihre Zielgruppe. Was diese über Ihr Produkt denkt, was über Ihre Mitbewerber, welche Probleme und Fragen sie hat usw. Das ist nicht nur für Ihren Blog wichtig (Themenfindung), sondern für Ihr gesamtes Marketing, eventuell sogar für die Produktentwicklung

Pressearbeit

Pressearbeit - on- und offline - ist sehr wichtig

Wenn Ärzte ihre Zielgruppe sind, kommen Sie an Pressearbeit – on- und offline – nicht vorbei.

Auf die Pressearbeit möchte ich nur kurz eingehen, da es sich nicht um eine typische online Marketing Maßnahme handelt. Wenn aber Ärzte ihre Zielgruppe sind, dann kommen Sie allein mit online Marketing nicht weiter. Denn nach unserer Erfahrung sind Ärzte immer noch sehr schlecht im Internet erreichbar. Nach einer Studie, die letzte Woche im PR-Report veröffentlicht (http://pm-report.de/studie-informationsverhalten_4.php) wurde, konsumieren nur etwa 20 % aller Ärzte häufig Informationen der Pharmaindustrie in digitaler Form. Haben Sie jedoch kein Budget für Anzeigen in Ärztezeitschriften, bleibt Ihnen nur der Weg über die Fachjournalisten – denn die sind zu 100 % online.

Dabei macht es wenig Sinn, einen gleichlautenden, typischen Pressetext in die bekannten PR-online-Portale zu setzen. Erfolgversprechender ist es unserer Erfahrung nach, einen wirklich guten, knappen Text, der neue und wertvolle Informationen enthält, ausgewählten Journalisten individuell und persönlich zukommen zu lassen. Dazu muss man natürlich einen spezifischen und zielgerichtet den Verteiler aufbauen. Das geht zum Beispiel durch soziale Medien, wie Facebook, LikedIn, Xing, Twitter (meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Verwendung von Twitter).

Ob man zwischen Laien- und Fachpresse unterscheidet, hängt von Zielsetzung und Thema ab. Auf jeden Fall sollte man aber sowohl online- wie Printredaktionen beliefern, selbst beim gleichen Medium.

 

6. Give-Aways und Freebies als Marketing-Instrument

Ratgeber, eBooks, Whitepapers, Apps oder ähnliches zum kostenlosen Download (bzw. gegen E-Mail-Adresse) sind sehr beliebt. Das ist nicht neu, im Healthcare-Bereich aber noch nicht sehr verbreitet. Solche Give-Aways haben folgende Vorteile:

Givea-Aways oder Freebies eignen sich gut zur Kundenbindung

Ratgeber, eBooks, Whitepapers, Apps oder ähnliches im kostenlosen Download eignen sich sehr gut zur Kundenbindung

  • sie ziehen User über die Suchmaschinen an
  • sie können Adressen fürs E-Mail-Marketing generieren (vor dem Download kommunizieren!)
  • sie können Social Media Signale generieren (Pay-with-a-share)
  • sie können Conversions generieren (nicht zu stark, siehe unten)
  • sie unterstützen die Reputation der Seite/des Autors als Experte auf dem Gebiet
  • sie zeigen Engagement, Interesse am Kunden und bauen Vertrauen auf

Natürlich muss man gerade hier darauf achten, dass ein Mehrwert für den Besucher vorhanden ist. Nur mit schickem Layout und leeren Versprechungen kommt man nicht weit, der Inhalt muss überzeugen. Das Give-Away darf also nicht nur ein weiteres Verkaufselement sein und sollte keine oder nur wenig (gekennzeichnete) Werbung enthalten. Der Verkaufsaspekt muss deutlich im Hintergrund stehen und der Informationsgehalt oder Nutzen muss eindeutig überwiegen. Das Give-Away muss auch nichts direkt mit dem Produkt zu tun haben. Es sollte aber auf jeden Fall Themen berühren, die für die Zielgruppe interessant sind. Ein gewisser Produktbezug ist natürlich fürs Targeting sinnvoll, damit Sie die richtige Zielgruppe ansprechen.

 

Was ist mit SEO, Google-Adwords, Facebook-Werbung und anderen Anzeigen?

In diesem Artikel habe ich effektive online Marketing Methoden vorgestellt, die kaum oder wenig externe Kosten verursachen. Natürlich dauert es bei allen vorgestellten Methoden eine gewisse Zeit, bis Effekte sichtbar werden. Dafür wirken sie aber langfristig.

Kontinuierliche SEO lohnt sich nur, wenn die Anzahl der Suchanfragen entsprechend hoch ist. Oft sind die Angebote von Start-Ups und kleinen Firmen eher Nischenprodukte und generieren nicht allzu viele Suchanfragen. In diesen Fällen ist jegliche Form des Suchmaschinenmarketings nicht die ideale (kostengünstigste) Lösung.

Wenn Sie schnell und sofort Traffic generieren möchten, dann empfiehlt es sich, zusätzlich(!) Anzeigen zu schalten z.B. bei Google Adwords, Facebook oder über Plattformen wie plista, Outbrain und Ligatus. Wie Sie das tun, hängt von ihrem Unternehmen, Ihrer Zielsetzung und Ihren Ressourcen ab.

Sie sollten sich aber über die Nachteile dieser Werbemaßnahmen im Klaren sein, nämlich:

  • Adwords, Facebook und andere Anzeigen sind kostenintensiv,
  • sie wirken hauptsächlich in dem Moment, in dem die Anzeige geschaltet ist,
  • sie haben also wenig nachhaltigen Effekt und
  • sie haben kaum positiven Effekt auf Ihre Reputation.

Ob Sie nun auf Adwords, Facebook und Co Anzeigen schalten oder nicht, Sie sollten trotzdem meine sechs Vorschläge als langfristig wirkendes Investment mitberücksichtigen.

Denn diese 6 Maßnahmen sind:

  • langfristig wirksam,
  • bauen aufeinander auf,
  • bieten Ihrem Kunden einen echten Mehrwert,
  • stärken Ihre Reputation bzw. die Ihres Produkts,
  • und die Kosten bleiben überschaubar.

Aber bedenken Sie: Diese 6 Maßnahmen erhöhen zwar die Besucherzahlen auf Ihrer Website. Ob aber aus diesen Besuchern auch Kunden werden, hängt auch von Ihrer Website und Ihrem Produkt ab.

Wollen Sie mehr wissen?

Wenn Sie über die eine oder andere vorgestellte Methode mehr wissen möchten, schreiben Sie das bitte in den Kommentar. Ich gehe dann auf diese Methoden detaillierter ein und beschreibe die genaue Vorgehensweise mit Tipps und Tricks aus der Praxis.

markus-numberger-web

Dr. Markus Numberger Healthcare Content Marketing

Und wenn Sie das alles interessant finden, aber nicht die Zeit und Möglichkeit haben, es selbst zu machen: Kontaktieren Sie uns einfach, wir machen Ihnen ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können…

Ihr

Dr. Markus Numberger

Dr. Markus Numberger, Inhaber von Healthcare-Content-Marketing, macht seit 2000 hauptberuflich online- und Content-Marketing im Gesundheitsbereich, zuerst alos Angestellter in der Pharmaindustrie und jetzt als Selbständiger.

Über uns und diesen Blog

Wir machen Content-Marketing im Healthcare-Bereich und sind darauf spezialisiert mit effektiven Methoden die optimalen Ergebnisse zu erzielen.

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2Kommentare
    • WilliamPa
    • Oktober 5, 2016
    Antworten

    Hi, danke für den Artikel. Einiges davon könnt ich schon machen, aber nicht alles. Was hältst du für die effektivste Methode?

      • Dr.Markus Numberger
      • November 7, 2016
      Antworten

      Hi, das kann man so nicht sagen, das hängt ganz von der Zielgruppe ab und wieviel Geld/Zeit man investieren will. Ich würde aber auf jeden Fall nicht nur auf 1 Methode setzen.
      Markus

 

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